Plattdütsch

Tracht, Volkstanz, altes Handwerk, alte Landwirtschaft

– erhaltenswerten kulturellen Werten auf der Spur, das geht nicht ohne Plattdeutsch, nicht ohne das Ostfälische Niederdeutsch wie es östlich von Braunschweig bis Helmstedt und Schöningen bei uns gesprochen wird.

 

Angefangen hat es bei den Steinbekers mit Redensarten bei Auftritten:





„Wenn´t regent op et natte Blatt, denn gifft et balle wedder wat.“

 

„Wer´t Koorn op´e Ahnewennige besüht
un de Mäkens bi´n Danzen frieet, - de ward bedrogen!“

 

Dann folgten rhythmische Dreschflegelsprüche:

 

„Von düt Huus naah dat Huus, von´n Spieker naah´n Backhuus.“

 

... und humorige Kindergedichte:

 

„Et was mal ´n Mann, de harre ´ne Kauh...“

 

„De Wind, de weiht, de Hahn,

de kreiht, de Voss sitt op´n Tuune...“

 

Schließlich spielten wir kleine, von Siegfried Mahlmann selbst geschriebene, Szenen aus dem dörflichen Leben zwischen den Volkstänzen bei Auftritten:



„Dat Döschen op Steimkers Däle“

„Hochtiet maken“

„De Bessenkeerl“

 

Daraus wurden eigene Theaterabende, mit wiederum selbst geschriebenen Stücken von unserem aktiven Mitglied Siegfried Mahlmann, bei denen auch andere Nordsteimker Theaterbegeisterte mitspielten, mit bis zu 15
Aufführungen pro Stück und mit anschließendem Schlachtebüfett des Lindenhofes,
mit den Titeln „Platt un Slachten“ im Jahre 2000 bis „Platt un Trummeln“ im Jahre 2011.

 

 

“Platt is cool!” - “ Make wat, kööre Platt!”