Das Brauchtum (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Der Brauch oder das Brauchtum ist ein Teil wahrgenommener Lebenserfahrung. Unsere menschliche Kultur hat ein breites Spektrum an Bräuchen, Riten, und traditionellen Handlungen hervorgebracht.

Ein Brauch (v. althochdt. bruh = ‚Nutzen‘) (auch Usus, v. lat. uti = ‚gebrauchen‘) ist eine innerhalb einer festen sozialen Gemeinschaft erwachsene Gewohnheit (= Tradition). Die Gewohnheiten eines Individuums hingegen werden nicht Brauch genannt.

Bräuche dienen der Identität und Integration einzelner Personen, Gruppen und Gemeinschaften im Umfeld eines regelmäßigen Handlungsmusters.

Alle Bräuche – oder eine zusammenhängende Gruppe von Bräuchen – einer Gemeinschaft als kulturelles Gesamtphänomen nennt man Brauchkomplex oder Brauchtum.

Das Brauchtum als regelmäßiges Handlungsmuster bezieht sich auf die verschiedensten Bräuche

  • Bräuche im Jahr
  • Bräuche in Monaten
  • Bräuche im Lebensablauf
  • Bräuche der Berufe
  • Bräuche der Stände
  • Bräuche als nationaler und regionaler Ausdruck
  • Bräuche als religiöser Ausdruck.

Ein Brauch ist eine Handlung, die nicht spontan oder beliebig abläuft, sondern einer bestimmten Wiederkehr und Wiederholung bedarf. Brauchtümer gibt es in jeder Kultur in den unterschiedlichsten Formen.

Brauchtümer sind in der Regel sehr regional geprägt. Oft sind Bräuche Ausdruck einer Verbindung zwischen weltlichen Anlässen und religiöser Ehrfurcht.